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Prolimity Capital Partners erwirbt das WOCHENBLATT der Region Bodensee & Oberschwaben

Die Beteiligungsgesellschaft Prolimity Capital Partners mit Sitz in Ummendorf bei Biberach a.d. Riß hat am 22. Januar 2018 den Geschäftsbetrieb des WOCHENBLATT Verlags Ravensburg übernommen und wird das Unternehmen fortführen. Das Unternehmen firmiert zukünftig als Unabhängiges WOCHENBLATT GmbH, der Hauptsitz bleibt in Ravensburg.

Das seit 45 Jahren bestehende WOCHENBLATT mit mehr als 500.000 Lesern pro Woche sollte aufgrund eines Beschlusses des früheren Eigentümers im November 2017 liquidiert werden und geriet dadurch in die Insolvenz. Die vom Amtsgericht Ravensburg bestellten Insolvenzverwalter, Michael Wahl und Reinhard Wünsch von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH, haben seitdem neben der Liquidation Investorengespräche aufgenommen und noch Zeitungsausgaben bis Mitte Dezember produziert.

Sven Jetter, der langjährige Vertriebsleiter des WOCHENBLATTs wird gemeinsam mit Christoph Fluhr, Managing Partner von Prolimity, die Geschäftsführung des Unabhängigen WOCHENBLATTs ab sofort übernehmen. „Unsere Kunden sind begeistert von der Fortführung des WOCHENBLATTs und freuen sich über einen gesunden Wettbewerb im regionalen Anzeigen- und Beilagenmarkt. Viele haben bereits zugesagt, dass sie wie bisher gerne mit uns zusammenarbeiten werden. Die nächste Ausgabe des WOCHENBLATTs erscheint am 1. Februar, die Vorbereitungen dazu laufen derzeit auf Hochtouren“, kommentiert Jetter.

„Mit der Fortführung des WOCHENBLATTs sehen wir die Chance, ein langjährig erfolgreiches Unternehmen als unabhängiges Medienhaus in der süddeutschen Medienlandschaft neu zu entwickeln. Die Leser und Kunden des WOCHENBLATTs schätzen die Glaubwürdigkeit und redaktionelle Qualität des WOCHENBLATTs sowie deren starken Bezug zur Region“, kommentiert Christoph Fluhr von Prolimity.

„Es freut uns, dass wir eine zukunftsorientierte Fortführungslösung für das WOCHENBLATT gefunden haben. Dies ein schöner Erfolg unserer Arbeit", so der Insolvenzverwalter Michael Wahl. Sein PLUTA-Kollege Reinhard Wünsch ergänzt: „Die Rahmenbedingungen waren ausgesprochen schwierig, da ursprünglich bereits vor dem Insolvenzantrag die Einstellung des Betriebs beschlossen war. Nun werden mehr als 70 Arbeitsplätze in Verlag, Redaktion sowie Technik erhalten, und rund 1.300 Zusteller bekommen wieder Beschäftigungsverhältnisse.“

Im Rahmen der Transaktion wurde Prolimity beraten von Dr. Jörg Rhiel und Dr. Andreas Dietzel, Partner und Of Counsel von Clifford Chance (Frankfurt).

Über das WOCHENBLATT:

Seit 45 Jahren erscheint das WOCHENBLATT jeden Donnerstag mit regionalen Reportagen und Veranstaltungstipps frei Haus. Über 500.000 Leser aus dem Bodensee-Kreis über das Allgäu und Schussental bis nach Biberach, Saulgau, Riedlingen und Tuttlingen vertrauen auf die journalistische Qualität, auf die Nähe zur lokalen Politik und Wirtschaft und vor allem auf Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit. Großer Kreis an langjährigen Anzeigen- und Beilagenkunden aus allen Branchen und Regionen.

Über Prolimity Capital Partners:

Prolimity Capital Partners ist eine Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft im deutschsprachigen Mittelstand mit Fokus auf Unternehmen in Sondersituationen (u.a. Konzern-Spin-offs, Post Merger Integrationen, Turnarounds, Insolvenzen). Als erfahrener Transformation-Manager und aktiver, unternehmerischer Investor schafft Prolimity für seine Mandanten und Beteiligungsunternehmen einen Mehrwert durch strategische Neuausrichtung sowie enge operative Begleitung bei der Umsetzung nachhaltig wirkender Ergebnisverbesserungsmaßnahmen.

Über PLUTA

PLUTA hilft Unternehmen in rechtlich und wirtschaftlich schwierigen Situationen. Seit der Gründung 1982 ist PLUTA stetig gewachsen und beschäftigt heute mehr als 400 Mitarbeiter in Deutschland, Spanien, Italien und Polen. Über 90 Juristen und 40 Kaufleute, darunter viele Rechtsanwälte und Steuerberater mit Mehrfachqualifikationen als Wirtschaftsprüfer, Diplomkaufmann oder Buchprüfer, sorgen für praktikable, wirtschaftlich sinnvolle Lösungen. PLUTA unterstützt insbesondere bei der Sanierung und Fortführung von Unternehmen in Krisen oder Insolvenzsituationen und entsendet bei Bedarf auch Sanierungsexperten in die Organstellung.